Die WM-Geschichte der Deutschen ist
mit 17 Teilnahmen, 3 WM-Titel und weiteren 4 WM-Finals eine der
erfolgreichsten der Welt. Doch es gab auch traurige Momente während der
Turniere. In der folgenden Übersicht sind alle Ereignisse aufgeführt.
Die Trainer der WM:
Otto Nerz: 1934
Sepp Herberger: 1938, 1950, 1954, 1958, 1962
Helmut Schön: 1966, 1970, 1974, 1978
Jupp Derwall: 1982
Franz Beckenbauer: 1986, 1990
Berti Vogts: 1994, 1998
Rudi Völler: 2002
Jürgen Klinsmann: 2006
Jogi Löw: 2010
Jahr
Wo ?
WM ?
Was machte Deutschland
2010
Das Sommermärchen sollte im
südafrikanischen Winter weitergehen. Im Achtelfinale schlug man England
mit 4:1 und im Viertelfinale Argentinien mit 4:0, es klang nach Märchen,
doch Spanien riss die Deutsche Elf aus allen Träumen, wieder war im
Halbfinale Schluss. Gegen Uruguay konnte man wie 2006 ebenfalls den
3. Rang sichert, 3:2 gewann man das kleine Finale.
2006
Die Euphorie, die das
"Sommermärchen" im eigenen Land anzettelte war rießengroß.
Die Elf von Jürgen Klinsmann spielte erfrischenden Fussball, konnte sich
im Elfmeterschießen gegen Argentinien durchsetzen und musste eine bittere
Pille gegen Italien im Halbfinale hinnehmen. Kurz vor dem Ende der
Verlängerung schlug Italien zweimal gnadenlos zu. Das Spiel um Platz 3
wurde deutlich gegen Portugal mit 3:1 gewonnen.
2002
/
In Japan und Südkorea traf das
deutsche Team bis zum Finale auf keinen der "großen Gegner",
dennoch konnte das Team nicht so recht überzeugen, dem 8:0 Auftakt-Sieg
folgten in den Finalspielen je nur 1:0-Erfolge gegen Paraguay, USA und
Südkorea, im Finale war der tragische Held Oliver Kahn, der sich Ronaldo
geschlagen geben musste, 2:0 verlor man das Endspiel.
1998
Auch der französische Boden
brachte den Deutschen kein Glück, auch 1998 war wie bei der WM zuvor im
Viertelfinale Endstation. Kroatien gewann deutlich mit 3:0. Wörns flog
mit Rot vom Platz. Ein trauriger Nebenschauplatz fand in den Ausschreitung
von Lens statt, bei dem deutsche Hooligans den Polizisten Daniel Nivel
verletzten
1994
Jordan Letschkov war der Mann,
der Deutschland im Viertelfinale das vorzeitige Heimticket bescherte.
Durch das 2:1 gegen Bulgarien war für die Vogts-Leute das Turnier
beendet, Effenberg durfte wegen seines ausgestreckten Mittelfingers schon
früher gehen.
1990
In Italien war alles drin für
das deutsche Team. Eine überzeugende Vorrunde, ein Achtelfinalspiel gegen
Holland mit einem spuckenden Rijkaard und ein Halbfinal-Erfolg im
Elfmeterschießen gegen England. Das Finale wurde kurz vor dem Ende durch
das 1:0 von Andreas Brehme per Elfmeter entschieden. Deutschland zum
dritten Mal Weltmeister und Beckenbauer als Spieler und als Trainer.
1986
Die Turniermannschaft Deutschland
wurde bei dieser WM wieder deutlich. Die Vorrunde war sehr durchwachsen,
erst im Halbfinale wusste die Männer von Beckenbauer zu überzeugen. Das
Finale musste mit 2:3 gegen Argentinien verloren gegeben werden. Uli Stein
wurde nach Hause geschickt.
1982
Deutschland machte sich bei
dieser WM keine Freunde. Erst gab es den Nichtangriffspakt von Gijon gegen
Österreich und im Halbfinale trat Toni Schumacher heftig gegen den
Franzosen Battiston an, der sich einen Halswirbel brach. Das Finale ging
gegen Italien mit 1:3 verloren.
1978
Deutschland verliert gegen
Österreich mit 2:3. Dieses Spiel wurde als "Schmach von Cordoba"
bekannt. Krankl schoss Deutschland aus dem Turnier, sie verpassten das
kleine Finale, das Endspiel konnten sie aufgrund des Sieges der
Niederländer gegen Italien sowieso nicht erreichen.
1974
In der Vorrunde kam es zum Duell
BRD - DDR, das die DDR mit 1:0 gewann, den Titel konnte am Ende trotzdem
die BRD gewinnen durch ein 2:1-Sieg über die Niederlande. Breitner und
Müller drehten das Spiel. Zum ersten Mal konnte ein amtierender
Europameister auch die Weltmeisterschaft gewinnen.
1970
Deutschland erwischte den bis
dahin besten Start einer WM mit 3 Siegen in der Vorrunde. Das Halbfinale
gegen Italien ging als Jahrhundertspiel in die Geschichte ein. Nach 1:1 in
der regulären Spielzeit gewann Italien mit 4:3 nach Verlängerung. Gerd
Müller wurde mit 10 Treffer Torschützenkönig. Am Ende war Deutschland
WM-Dritter.
1966
1966 ist die Jahreszahl, die für
das "Wembley-Tor" steht. In der Verlängerung des Finals schoss
Geoff Hurst an die Unterkante der Latte, der Ball sprang vor, auf oder
hinter die Linie, das Tor zählte, es stand 3:2, am Ende 4:2 für England.
Heute weiß man, dass der Ball die Torlinie nicht mit vollem Umfang
überschritten hatte.
1962
Diese WM war für Deutschland
nicht erfolgreich, man schied im Viertelfinale nach einem 0:1 gegen
Jugoslawien aus. Herberger musste wegen seines veralteten Systems seinen
Hut nehmen.
1958
In der Schlacht von Göteborg war
am Ende mit 9 Spielern gegen Schweden im Halbfinale Schluss, man verlor
1:3 auch das Spiel um Platz 3 wurde gegen Frankreich mit 3:6 verloren. Es
gab Differenzen zwischen schwedischen und deutschen Fans.
1954
Das Jahr 1954 ist unweigerlich
mit dem "Wunder von Bern" verbunden. Deutschland gewann
sensationell im Endspiel gegen Ungarn die Weltmeisterschaft, das
entscheidende 3:2 schoss Helmut Rahn.
1950
Deutschland war von der WM
ausgeschlossen
1938
Deutschland trat als
großdeutsche Nationalelf (mit österreichischen Spielern) an. Im
Achtelfinale war gegen die Schweiz nach 2 Spielen (1:1 und 2:4) Endstation
1934
Die erste Teilnahme endete mit
einem dritten Platz, nachdem man im Halbfinale gegen die Tschechoslowakei
mit 1:3 velor, im Spiel um Platz 3 konnte man gegen Österreich 3:2
gewinnen.
1930
Es gab zwar keine
Qualifikation, doch die deutsche Mannschaft war nicht dabei. Grund: Die
Anreise war zu kostspielig und zu lange. 4 europäische Mannschaften
reisten an, sie brauchten 2 Wochen